Liebe Mitglieder unserer Genossenschaft,
es geht endlich los!
Am 16.3. ist Baustart für unser Nahwärmenetz 2.0. Für die Tiefbauarbeiten konnten wir die Firma Noller aus Niederstotzingen und für den Rohrleitungsbau die Firma Kopf Umwelt- und Energietechnik gewinnen. Von beiden Unternehmen haben wir sehr attraktive Angebote bekommen. Mit der Firma Kopf arbeiten wir bereits seit einigen Jahren zu unserer vollsten Zufriedenheit zusammen.
In der Bahnhofstraße sowie 150m in den Montalweg hinein wird im Zuge unserer Arbeiten auch die Wasserleitung ausgetauscht. Daher arbeiten wir hier mit der Gemeinde zusammen. Zudem wird im Montal und Seefeld das Mittelspannungsnetz vom Albwerk erneuert. Bei allen Tiefbaumaßnahmen werden wie bisher auch Glasfaserstränge mitverlegt.
Wir starten mit unseren Baumaßnahmen an der Hauptstraße 68 und werden uns dann in den nächsten Wochen bis zur Kreuzung Hauptstraße/Bahnhofstraße vorarbeiten. Damit diese Maßnahme so schnell wie möglich beendet wird, wurde hierzu eine Vollsperrung der Hauptstraße beantragt. Dies führt Innerorts zu einem massiven Umleitungsverkehr, aber nur so können wir die Hauptstraße schnell umsetzen und auch den Gesamtzeitplan einhalten. Die genauere Bauabfolge kann dem oben stehenden Bild entnommen werden.
Der Ablauf für Ihren Hausanschluss sieht folgendermaßen aus:
- Jeder Anschluss wird vor Baubeginn nochmals zusammen mit Ihnen, den Vorarbeitern von Noller und Kopf und jemandem von der EGG (Thomas Häcker, Heinz-Georg Jäger) angeschaut. Die Hausanschlüsse haben wir 2024 zusammen mit Herrn Palmer (Produr) besichtigt und festgelegt. Falls sich diesbezüglich etwas verändert hätte, können wir dies noch berücksichtigen. Bitte machen Sie sich auch Gedanken, ob in Ihrem Grundstück private Strom/Telefon/Wasser- oder Abwasserleitungen liegen, die wir kreuzen müssen!
- Danach wird der Hausanschluss hergestellt. Es wird ein Graben zum Haus geöffnet und eine Kernlochbohrung für das Nahwärmerohr und eine kleine Bohrung für das Glasfaserleerrohr hergestellt. Danach werden die Rohre eingebracht und zum Schluss enden wir vorläufig mit 2 Kugelhähnen (Nahwärme) im jeweiligen Raum in Ihrem Haus. Das flexible Glasfaserleerrohr lassen wir vorerst ca. 2m in den Raum hineinstehen und kann an die Decke gebunden werden. Erst wenn ganze Straßenzüge fertig sind und die entsprechenden Glasfaserverteiler (NVT) gesetzt sind, werden diese mit der Glasfaser eingeblasen. Eine Steuerleitung für die Nahwärmeübergabestation wird ebenso eingelegt.
- Ist dies alles erledigt, so werden die Kernlochbohrungen mit Dichtung, Epoxidharz und Mörtel wasserdicht verschlossen (Tiefbau). Der Hausanschlussgraben wird verfüllt und die Oberfläche wird wieder hergestellt. Ihren Rasen müssen Sie selber wieder ansäen.
- Danach zieht der Bautrupp weiter.
Da Mitte April auch die Übergabestationen bestellt werden, können Sie Ihre Entscheidung bis dahin noch überdenken.
Wir haben 2 Typen zur Auswahl:
- Übergabestation Standard (wie seit 2014 verbaut). Warmwasser läuft über Pufferspeicher (Boiler)
- Übergabestation mit Frischwassermodul. Hier kann auf den Pufferspeicher (Boiler) verzichtet werden. Dafür benötigt man aber zwingend eine Wasserenthärtungsanlage. Diese kann bei jedem Installateur oder bei Schwarz Chemie hier in Gussenstadt erworben werden.
Wie es dann im Haus weitergeht und wann erste Leitungsabschnitte warm werden sowie das Einblasen des Glasfasers werden wir zu einem späteren Zeitpunkt erläutern.
Am Standort der Heizzentrale wird es Anfang April mit dem Tiefbau losgehen. Mitte April startet dort dann der Hochbau, den die Firma Hörmann aus Buchloe ausführt. Die Holzkessel wurden bei Agro Forst und Energietechnik aus Österreich bestellt und sollen Ende Juni geliefert werden
Da dies das wohl größte Bauprojekt ist, das Gussenstadt je gesehen hat, und wir einen höchst ambitionierten Zeitplan haben, wird es im Laufe der Bauarbeiten zu kleineren und größeren Behinderungen und Umleitungen im Dorfgebiet kommen. Hierbei bitten wir um Verständnis.
Bei Fragen, melden Sie sich gerne!

